Kooperationsstart zwischen der Caritas Sozialstation Jura Waldetzenberg

und der Mittelschule Laaber

 

Der Beruf des Altenpflegers/der Altenpflegerin ist heutzutage oftmals ein verkannter Beruf und besitzt leider nicht mehr den Stellenwert in der Gesellschaft, den er einmal hatte und den er haben sollte. Die demographische Entwicklung in unserem Land geht einher mit einer immer größer werdenden Zahl an pflegebedürftigen alten Menschen bei gleichzeitigem Mangel an Pflegepersonal. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, ist die Information junger Menschen über diese Berufsbranche von großer Wichtigkeit.

Ulrike Forster (Geschäftsführung der ARGE Caritas Sozialstation Jura in Waldetzenberg) und Monika Frank (Geronto-Fachkraft der Station) besuchten am 17.03.2017 auf Einladung des Lehramtsanwärters Herrn Richard Weber die Klasse 8a der Mittelschule Laaber, um die Jugendlichen über die Arbeit der Sozialstation, über den Beruf des Altenpflegers und über die Demenzkrankheit zu informieren. Die Schülerinnen und Schüler reagierten sehr positiv auf den Vortrag, da der Beruf eine interessante Alternative mit Zukunftsperspektiven darstellt.

 

Rektorin Karin Alkofer ergänzte, dass es außerdem Ziel des Besuches sei, eine Kooperation zwischen Schule und Altenpflege anzubahnen. Ab Juni 2018 soll im Markt Laaber auf dem Gelände des ehemaligen Edekas eine Einrichtung für eine offene Tagespflege entstehen, die einmal wöchentlich an einem Nachmittag von Schülerinnen und Schülern der Mittelschule Laaber besucht werden soll. Davon profitieren sowohl die Schüler der „Lernwelt Laaber“ als auch die Bewohner. Zudem gewinnt das Berufsbild des Altenpflegers an Attraktivität in der Öffentlichkeit.