"Energie-Bildungs-Offensive"

 

der Energieagentur Regensburg in der Grundschule Laaber.

 

Geschickt und facettenreich informierte Johannes Zange, Bildungsreferent der Energieagentur Regensburg, die Klassen 3a und 3b zum Thema regenerative Energien. Die Endlichkeit fossiler Energieträger veranschaulichte er anhand des Märchens von „Regeneratien und Fossilia“. Höchst gespannt verfolgten die Kinder die Geschichte der beiden Königreiche Regeneratien und Fossilia und deren Königssöhne. Während der eine in seiner Hälfte des Reiches auf Bodenschätze und fossile Energieträger setzt, baut der Bruder ganz auf regenerative Energien. Das Ende ist schnell erzählt. Die endlichen, fossilen und umweltschädlichen Energieträger gehen aus, in Fossilia muss Energie in anderen Ländern teuer und unter Aufgabe der eigenen Unabhängigkeit einkauft werden. Gepaart mit dem stets steigenden Energiehunger der Bevölkerung bewegt man sich schnurstracks auf die Katastrophe zu. Rettung kommt aus Regeneratien, das die schlausten Köpfe ins Nachbarland schickt, um den Bruder in „Fossilia“ und dessen Untertanen die Nutzung der unendlichen Energieformen beizubringen.

 

Voller Tatendrang machten sich die Schüler an die Erforschung der Technologien, die für regenerative Energiegewinnung genutzt werden. Gemeinsam bauten sie ihre eigenen Kraftwerke wie Fingerheizungen, Biogasanlagen, Laufwasserkraftwerke und Windräder und versorgen schließlich Fossilias Haushalte mit regenerativem Strom aus Photovoltaikanlagen und Wärme aus Solarkollektoren. Und sie beschließen, den eigenen Energiebedarf auf ein Normalmaß zurückzuschrauben.

 

Wie das gehen soll? „Wenn möglich, Licht aus! – Kein Stand-By, sondern Stecker ziehen! – Schreibtisch ans Fenster rücken! – Wäsche auf die Leine, nicht in den Trockner!…“, rät Johannes Zange als Hinweis, wie auch die Schüler zum Klimaschutz beitragen können.