Regenwurmforscher unterwegs

Der Regenwurm - ein kleiner Wurm mit großer Bedeutung

 

Wie alt werden Regenwürmer? Was fressen Regenwürmer? Können Regenwürmer hören oder sehen? Warum sind Regenwürmer für uns wichtig? Diese und viele weitere Fragen beschäftigten uns, die Klasse 4b, beim Besuch der Universität Regensburg.

 

Im Lernlabor konnten wir an Stationen mit Experimenten Vieles über Regenwürmer erfahren. Frau Keil und Frau Ratzinger, Studentinnen für das Lehramt für Grundschule, bereiteten dies für uns sehr anschaulich vor. Zum Beispiel mussten wir an einer Station herausfinden, ob ein Regenwurm sehen kann?

 

Wir konnten durch ein Experiment feststellen, dass er nicht sieht wie wir, weil er keine Augen hat. Das ist für ihn aber kein Problem, da er im Dunkeln lebt. Dennoch kann er zwischen hell und dunkel unterscheiden und sich so in seinem Lebensraum zurechtfinden. Er hat viele Lichtsinneszellen am Vorderende. Für den Regenwurm ist es wichtig im Feuchten zu sein, damit er nicht austrocknet.

 

Regenwürmer fressen sich durch die Erde. Sie ernähren sich von vermoderten Pflanzen und Humus-Boden. Dadurch lockern sie den Boden auf. Außerdem ernähren sich Pflanzen vom Kot der Regenwürmer. Für Regenwürmer darf es nicht zu warm und nicht zu kalt sein.

 

Regenwürmer können fünf bis acht Jahre alt werden, wenn sie nicht von einem Feind , z.B Vogel, Säugetier, Amphibien, Fisch, Mensch etc., vorher getötet werden.

 

Alle Regenwürmer sind Zwitter. Zwitter bedeutet, dass sie gleichzeitig Männchen und Weibchen sind. Erwachsene Regenwürmer besitzen im Frühjahr zwischen dem 32. und 37. Segment eine helle Verdickung, den Gürtel. Dieser ist bei der Fortpflanzung wichtig.

 

Dies und noch vieles mehr konnten wir erfahren.